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Melonen - Unsere liebsten Rezepte und alles rund um Melonen

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Melonen – Das solltet ihr wissen

Sie wachsen in rasantem Tempo, sind lecker und kalorienarme Durstlöscher. Daher schnellt der Absatz von Melonen in die Höhe, sobald die Temperaturen steigen. Zurzeit finden wir im Supermarkt Melonen aller Art, sie gelten sie als das Sommerobst schlechthin. Dabei sind sie streng genommen ein Gemüse, denn sie zählen zu den Kürbisgewächsen. Weltweit gibt es etwa 750 Sorten. Hierzulande sind vor allem zwei Hauptarten bekannt: die Wasser- und die Zuckermelonen. Von beiden gibt es jeweils verschiedene Sorten, die sich nicht nur im Geschmack, sondern auch in Größe, Aussehen und Farbe des Fruchtfleischs unterscheiden. Die runden, manchmal auch ovalen Früchte können bis zu zehn Kilogramm schwer werden.

Melonen schmecken süß-aromatisch und saftig. Die meisten von uns genießen sie am liebsten pur oder im Obstsalat. Aber auch in Frucht-Bowlen, im Müsli, Eis, Sorbet, Smoothie oder klassisch als Vorspeise mit Schinken sind sie ein Genuss! Probiert auch mal Melonen-Häppchen mit Käse oder in Essig eingelegte Wassermelone als pikante Gemüsebeilage. Wassermelonen sind auch gebraten oder vom Grill ein Knaller! Püriert wird aus Melonen – z.B. mit Tomaten oder Joghurt – eine köstliche kalte Suppe.

Melonen – Inhaltsstoffe

Heiß geliebt und kalt gegessen: Melonen sind echte Vitamin- und Mineralstoff-Booster. Was löscht an sonnigen Tagen besser den großen Durst als eine saftige Wassermelone? Und da sie, wie es der Name schön verrät, zu fast 95 Prozent aus Wasser besteht, freut sich auch die Figur über diese kalorienarme Erfrischung. Die großen Früchte sind sozusagen natürliche Light-Produkte: So haben 100 g Wassermelone gerade mal 37 kcal, und 100 g Zuckermelone bringen es auf 54 kcal, was ja immer noch sehr wenig ist. Neben dem hohen Wassergehalt stecken in ihnen unter anderem auch Beta-Carotin und Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt, und das für die Haut wichtige Vitamin A. Außerdem sind die reich an verdauungsfördernden Ballaststoffen und Mineralstoffen. Das enthaltende Kalium wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. In rotfleischigen Melonen steckt außerdem das von Tomaten bekannte Pflanzenpigment und Antioxidans Lycopin, das freie Radikale im Körper bindet und so unsere Zellen vor schädlichen Einflüssen schützt.

Herkunft

Melonen wachsen überall dort, wo es ausreichend warm ist, z.B. in den Tropen, sowie in den gemäßigten Klimazonen. Der deutsche Markt bezieht überwiegend Melonen aus den Mittelmeerländern. Hauptexportland für uns ist Spanien. Aber auch Frankreich, Italien, Israel, Marokko und die Türkei beliefern uns während der Saison von Mai bis September. Wassermelonen kommen oft auch aus Griechenland oder aus niederländischen Gewächshäusern und Südafrika. Zuckermelonen wie die Charentais Melone wachsen häufig in Südfrankreich. Die Honigmelone wird auf den Kanarischen Inseln großflächig angebaut.

Saison

Die meisten Melonenarten sind das ganze Jahr über erhältlich, da sie rund um die Welt an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten reif werden.

Einkaufstipps für Melonen

Aufgrund ihrer oft weiten Transportwege werden viele Melonen früh geerntet. Daher solltest du ihre Reife an Klang, Duft oder Färbung der Schale prüfen. Wassermelonen reifen nicht nach. Wurden sie zu früh geerntet, haben sie kaum Geschmack. Da hilft der Klopftest: Klingt die Frucht hohl und dumpf, wenn man mit dem Fingerknöchel an die Schale klopft, ist sie reif. Zuckermelonen reifen zum Teil nach, was allerdings nicht den Geschmack, sondern eher die Konsistenz betrifft. Reife Zuckermelonen verströmen im Sommer einen angenehmen Duft. Leichte Risse am Stilansatz sind ebenfalls ein Zeichen von Reife. Bei leichtem Druck auf Stil- oder Blütenansatz sollte das Fleisch etwas nachgeben.

Haltbarkeit und Lagerung

Wassermelonen lassen sich maximal zwei Wochen lagern. Ideal sind Temperaturen von 7 – 10 °C. Wird’s kälter, machen sie schlapp. Angeschnitten solltest du sie schnell verbrauchen, sonst wird sie leider oft mehlig. Cantaloupe-Melonen solltest du bei 3 – 5 °C maximal eine Woche lagern. Angeschnittene Früchte innerhalb von ca. zwei Tagen verbrauchen und in der Zwischenzeit gut abdecken, denn sie neigen dazu, den Geruch anderer Speisen anzunehmen. Riechen sie faulig-süß – weg damit! Netzmelonen hingegen halten sich teilweise bis zu drei Wochen. Voraussetzung ist auch hier eine Temperatur von 7 – 10 °C sowie eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Am besten lagert man sie hängend in Netzen. Angeschnittene Früchte solltest du an den Schnittflächen abdecken oder in eine Frischhaltebox legen, damit sie nicht austrocknen, im Kühlschrank aufbewahren und möglichst bald aufessen.

Küchentipps

Vor dem Aufschneiden solltest du Melonen kurz mit heißem Wasser abbrausen, denn Keime auf der Schale könnten sonst mit dem Messer leicht ins Fruchtfleisch gelangen. Eine Darmerkrankung kann dann die ärgerliche Folge sein.

Wassermelonen: Unter ihrer glatten, dunkelgrünen und teilweise gestreiften Schale leuchtet rotes oder gelbes Fruchtfleisch, das zu 95 Prozent aus Wasser besteht. Mit 2 bis 5 Kilo ist sie das Schwergewicht und den Melonen. Daher ist sie an heißen Tagen perfekte Durstlöscher. Der zart-fruchtige Geschmack passt gut in Obstsalate. Das leicht säuerliche Aroma der gelbfleischigen Ananas-Wassermelone harmoniert auch mit pikanten Geflügelsalaten. Übrigens: Auch die Kerne der Wassermelone sind essbar. Sie enthalten gesunde Fettsäuren sowie Ballaststoffe und können – gewaschen, getrocknet, in der Pfanne mit wenig Öl geröstet und gewürzt – als Topping auf herzhafte Gerichte oder Salate gegeben werden.

Zuckermelonen: Anders als Wassermelonen gehören Zuckermelonen zur Gattung der Gurken und sind kleiner. Dazu zählen etwa 500 Sorten. Ihre Kerne sitzen in einer Kammer, mitten in der Frucht, und sind daher leicht zu entfernen. Ihr weiches, sehr aromatisches und meist süßes Fruchtfleisch macht sie so begehrt. Hier die beliebtesten Sorten:

Cantaloupe-Melone: Typisch für sie ist ihr knallig orangefarbenes Fruchtfleisch sowie die je nach Züchtung raue, beige bis hellbraune mal glatte, mal genetzte Schale. Mit 0,5 bis 1,5 kg ist sie eher klein und handlich. Ihr Name stammt von der italienischen Stadt Cantalupo nahe Rom, wo sie um 1700 auf päpstlichem Boden angepflanzt wurde. Sie passt gut zu Obstsalat und süßen Gerichten.

Charentais-Melone: Sie ist eine Unterart der Cantaloupe-Melone, aus der sie als Züchtung hervorging, ist aber noch feiner als ihre Verwandte. Auch sie ist klein und hat unter ihrer glatten hellgrünen Schale mit dunklen Nähten orangefarbenes Fruchtfleisch. Es ist sehr saftig und süß, erinnert ein wenig an Papaya oder Ananas. Die Melone heißt nach ihrem wichtigsten Marktort in Frankreich und wird vollreif geerntet. Sie ist sehr empfindlich, achte beim Kauf darauf, dass die Schale unbeschädigt ist. Mit einem Kugelausstecher zu Bällchen geformt präsentierst du das Fruchtfleisch besonders attraktiv im Salat. Frierst du die Bällchen ein, sind sie ein geschmackvoller Eiswürfel-Ersatz. Die Charentais-Melone ist ein idealer Partner für Schinken und ist ebenfalls köstlich mit frisch gemahlenem Pfeffer.

Galia-Melone: Sie gehört zu den Netzmelonen, was man gut am korkartigen Netzmuster auf der gelben Schale erkennen kann. Ihr Fleisch ist weißlich-grün mit einem mild-süßen, aromatischen Geschmack. Mit einem Gewicht von 0,5 bis 2 kg gehört sie zu den schwereren Zuckermelonen. Sie schmeckt super zu Käse. Dafür Galia-Melonen-Stücke abwechselnd mit Mozzarella, Papaya und Mango auf Schaschlik-Spieße stecken und als Snack servieren. Wenn sie reif ist, duftet die Galia-Melone sehr stark durch die Schale und ist dann nur noch kurze Zeit haltbar.

Futuro-Melone: Wegen ihrer dunkelgrünen runzligen Schale, die von gelben Furchen durchzogen ist, wird sie auch Piel de Sapo (spanisch: „Krötenhaut“) genannt. Die Frucht stammt aus Spanien und hat die Form eines Footballs. Ihr Fruchtfleisch ist süßlich, cremefarben und knackig und ist besonders lecker in Verbindung mit würzigem Schinken. Futuro ist robust und lange haltbar. In Spanien zählt sie zu den häufigsten und beliebtesten Melonensorten.

Honigmelone: Ihr Markenzeichen ist die sonnengelbe glatte Schale. Darunter sitzt das helle, grünlich-weiße und honigsüße Fruchtfleisch, dem sie ihren Namen zu verdanken hat. Ihre Form ist rund bis oval, ihre Länge beträgt 15 bis 30 cm und sie bringt 1,5 bis 3 kg auf die Waage. Die Honigmelone reift nicht nach. Von Juni bis September kommt sie aus Europa. Das Fruchtfleisch schmeckt pur, in Bowlen, zu Käse, zu Süßspeisen oder Schinken.

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