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Was erzählt ein Etikett?

Was wirklich in einem Lebensmittel steckt, ob es gesund ist, ob bedenkliche Zusatzstoffe enthalten sind oder ob es für Allergiker geeignet ist, lässt sich häufig nicht auf den ersten Blick erkennen. Besonders bei Fertigprodukten hilft daher nur genauer hinschauen.

|Was erzählt ein Etikett?

Folgende Angaben müssen laut Gesetz auf einem Lebensmitteletikett vorhanden sein:

  • Verkehrsbezeichnung: Name des Produkts.
  • Mengenangabe: Gewicht, Volumen oder Stückzahl des Inhalts. Das Abtropfgewicht, z. B. bei Obst in der Dose, bezeichnet die Menge des Lebensmittels ohne die Flüssigkeit, in der es eingelegt ist.
  • Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum: Bis zum angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum garantiert der Hersteller die optimale Qualität des Produkts. Danach muss es nicht verdorben sein, kann aber an Qualität einbüßen. Bitte nicht gleich wegwerfen, sondern probieren, ob es noch gut ist. Bei leicht Verderblichem wie Fleisch wird dagegen ein Verbrauchsdatum angegeben. Bis dann sollte das Lebensmittel verbraucht sein.
  • Herstellerangabe: Name und Anschrift des Herstellers oder Verkäufers, sie sind wichtig für die Rückverfolgung.
  • Zutatenliste: Gibt alle Zutaten an, die im Lebensmittel enthalten sind – immer in absteigender Reihenfolge ihres Gewichts. Die Zutat, die an erster Stelle steht, macht also den größten Anteil im Produkt aus.

Auf die leichte Art

Lohnt sich der Griff zu Light-Produkten, wenn man sich gesund ernähren oder in Form kommen will? Hier ein kleiner Überblick, was welcher Begriff bedeutet und auf was ihr beim Einkaufen dieser Lebensmittel achten solltet:

  • Energiereduziert: Das Produkt muss mindestens 30 Prozent weniger Energie liefern als ein normales Vergleichsprodukt.
  • Zuckerarm: Das Produkt darf im festen Zustand nicht mehr als 5 g Zucker pro 100 g enthalten.
  • Light oder leicht: Im Vergleich zu einem normalen Produkt müssen mindestens 30 Prozent Kalorien gespart werden, damit ein Produkt sich „light“ oder „leicht“ nennen darf. Es muss dabei auf der Packung stehen, von was das Produkt weniger enthält, also z. B. Fett oder Zucker.

Ob ein Produkt wirklich besser ist als ein vergleichbares normales Produkt, lässt sich allein durch Bezeichnungen wie „light“ oder „zuckerarm“ nicht beurteilen. Da sich die Kennzeichnung nur auf einen Nährstoff bezieht, kann z. B. ein als „light“ beworbenes Produkt zwar weniger Fett, dafür aber reichlich Zucker enthalten. Da Fett ein Geschmacksträger ist, werden nicht selten gerade Light-Produkte mit etwas mehr Zucker angereichert, um das fehlende Fett geschmacklich auszugleichen. Light-Lebensmittel garantieren daher nicht, dass man sich in jedem Fall gesund ernährt oder abnimmt.

Was bedeuten die E-Nummern?

Das „E“ steht für Europa, denn die Nummern sind die in allen EU-Ländern geltenden Bezeichnungen für die über 350 zugelassenen Lebensmittel-Zusatzstoffe. Die Stoffe sind systematisch nach den verschiedenen Stoffklassen nummeriert: Farbstoffe ab E 100, Konservierungsstoffe ab E 200, Antioxidations- und Säuerungsmittel ab E 300, Verdickungs- und Feuchthaltemittel ab E 400, Säuerungsmittel und Co ab E 500, Geschmacksverstärker ab E 620, Süßstoffe und Co ab E 900. Hinter einigen Nummern verbergen sich harmlose Stoffe wie z. B. Vitamin C (E 300), andere sollte man besser meiden. Was sich hinter einer E-Nummer verbirgt, könnt ihr z. B. mithilfe der Liste der Zusatzstoff- und E-Nummern unter lebensmittelverband.de entschlüsseln.

Sind Zusatzstoffe schädlich?

Jeder Zusatzstoff wird vor der Zulassung auf seine Unbedenklichkeit für die menschliche Ernährung geprüft. Einzelne Stoffe können dennoch bei manchen Menschen Unverträglichkeiten oder Allergien erzeugen, die Aufmerksamkeit von Kindern oder die Mineralstoffaufnahme aus Lebensmitteln beeinträchtigen. Schwierig abzuschätzen sind außerdem die Wechselwirkungen von Zusatzstoffen untereinander oder mit anderen Stoffen, z. B. aus Medikamenten. Ein weiteres Problem: Zusatzstoffe können mit­hilfe von genveränderten Organismen oder mittels Nanotechnologie hergestellt werden – und zwar ohne, dass das gekennzeichnet werden muss. Ob und wenn ja welche Risiken das birgt, ist bisher kaum abzuschätzen. Besonders für Kinder sind zu viele Zusatzstoffe nicht empfehlenswert. Denn sie können aufgrund ihres geringeren Körpergewichts schnell überhöhte Mengen aufnehmen. Weniger ist also in jedem Fall mehr Sicherheit.

Bewusst einkaufen

Wenn ihr Wert auf möglichst wenig Zusatzstoffe in eurem Essen legt, solltet ihr zu wenig verarbeiteten Produkten mit möglichst kurzen Zutatenlisten greifen. Studiert bei verarbeiteten Produkten die Lebensmitteletiketten genau und greift öfters mal zu Bio-Ware: Hier sind weder künstliche Farbstoffe noch Geschmacksverstärker erlaubt, und es dürfen lediglich rund 50 – meist unbedenkliche – Stoffe eingesetzt werden. Gentechnik ist im Bio-Bereich grundsätzlich verboten, sogar bei den eingesetzten Zusatzstoffen. Auch bei loser Ware, z. B. auf dem Markt, sowie in Restaurants oder Kantinen müssen Zusatzstoffe angegeben werden. Das kann z. B. mit einem Schild an der Ware erfolgen oder in Form eines allgemein zugänglichen Buches oder Aushangs. Die beste und meist auch preiswerteste Lösung: möglichst viel mit frischen Produkten selbst kochen. Unsere Rezepte, und natürlich der Thermi, helfen euch dabei.

Besser meiden

Besonders bei häufigem Verzehr oder ein­seitiger Ernährung können einige Stoffe bedenklich für die Gesundheit sein. Produkte mit diesen Inhaltsstoffen daher besser liegen lassen:

  • Farbstoffe: Viele künstliche Farbstoffe können Allergien, Asthma und Neurodermitis auslösen und die Aktivität sowie Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen. Manche stehen im Verdacht, krebsauslösend zu wirken. Problematisch sind vor allem die folgenden Farbstoffe: E 102, E 104, E 110,
  • E 122, E 123, E 124a, E 127, E 129, E 142.
  • Gehärtete Fette: Wird flüssiges Pflanzenöl industriell gehärtet, damit es z. B. zu Margarine wird, können schädliche Transfette entstehen. Die erhöhen bei regelmäßigem Verzehr das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Produkte, bei denen „gehärtetes“, „teilgehärtetes“ oder „hydrogenisiertes“ Fett in der Zutatenliste steht, besser meiden.
  • Glukose- und Fruktosesirup: Die flüssigen Zuckerarten stecken in vielen Süßwaren. Sie liefern ähnlich viele Kalorien wie normaler Zucker. In einigen Studien wirkten sie sich trotzdem schlechter auf den Körper aus als dieser. Die Lebensmittelindustrie nutzt den Sirup außerdem oft, um Produkte „versteckt“ zu süßen – denn durch die Verwendung mehrerer Zuckerarten steht „Zucker“ weiter hinten in der Zutatenliste.
  • Aromastoffe: Mit 1 g Aroma lässt sich 1 kg Lebensmittel aromatisieren – eine preiswerte Möglichkeit, um Produkte aufzupeppen. Ob die Stoffe ungesund sind, ist nicht bekannt, da es kaum Untersuchungen dazu gibt. Was aber feststeht: Die Zutaten von Aromen müssen nicht gekennzeichnet werden. Manche Hersteller nutzen das aus, um z. B. versteckte Konservierungsstoffe ins Produkt zu bringen – das ist besonders für Allergiker ein Problem. Wenn ihr natürliches Aroma, z. B. von Erdbeeren, haben wollt, achtet darauf, dass in der Zutatenliste Erdbeere oder „natürliches Erdbeeraroma“ steht. Stehen da „Aroma“ oder „Erdbeergeschmack“, handelt es sich dagegen um einen chemisch hergestellten Stoff.
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