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Lust auf Bohnen - ob schlank oder dick, wir lieben sie alle

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Grüne Bohnen aus heimischer Ernte wachsen an Stangen oder Büschen und sind bei uns von Mai bis Oktober frisch im Angebot. In jedem Fall gilt: je jünger, desto zarter und desto leckerer. Denn bei frischen Bohnen kommt es vor allem auf die zarte, essbare Schote an, in der die Bohnenkerne stecken.

Einfacher Frischetest: Wenn Bohnen beim Umbiegen brechen, sind sie knackfrisch. Und natürlich sollten sie schön grün und glatt sein und leicht glänzen. Haben sie schon Flecken, lieber liegen lassen!

Lagerung: Grüne Bohnen bleiben im Kühlschrank 2 bis 3 Tage frisch. Aber sie sind empfindlich: Druck, Enge oder Nässe mögen sie gar nicht. Am wohlsten fühlen sie sich locker eingeschichtet in einer Vorratsbox.

Lecker gegart:

In Salzwasser kochen: Das ist die klassische Methode. Grüne Bohnen in das bereits kochende Wasser geben, nach etwa 10 Min. sind sie gar. Vorsicht: Kochwasser immer wegkippen, da es größere Mengen des schädlichen Phasins enthält.

Dünsten: Dabei werden die Bohnen in wenig Brühe oder gesalzenem Wasser leicht köchelnd gegart. Das dauert 15–20 Min.

Dämpfen: Dafür die geputzten Bohnen im Varoma® verteilen. Wasser in den Mixtopf geben, Salz zufügen, Varoma® aufsetzen und 20 Min./Varoma/Stufe 1 dämpfen.

Braten: Auch so schmecken grüne Bohnen super. Butter oder Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Bohnen flach darin verteilen, bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. unter Wenden braten.

Grüne Fitmacher: 5 gute Gründe, öfter Bohnen zu servieren

Ballaststoffe: Eine Portion von 200 Gramm enthält 6 Gramm Ballaststoffe, also 20 Prozent der täglich empfohlenen Menge von 30 Gramm.

Vitamin C: Mit 20 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Bohnen ist der Gehalt durchaus beachtlich. Mit einer 200-Gramm-Portion decken wir bereits 40 Prozent des Tagessolls und stärken so unsere Abwehrkräfte.

B-Vitamine: In grünen Bohnen sind sie reichlich vorhanden. Besonders hoch ist der Gehalt an Riboflavin (B2), das für den Glukose- und den Fettstoffwechsel wichtig ist.

Mineralstoffe: Magnesium, Zink, Fluor und Selen machen Bohnen ernährungstechnisch so wertvoll.

Kalorien: Sie sind auch echte Schlankmacher: 100 g gegarte grüne Bohnen haben gerade mal 33 kcal.

Frisch geerntet: Lieblings-Sorten

Stangen- oder Kletterbohnen werden auch Schnippel- oder Schneidebohnen genannt. Sie sind lang und ziemlich platt. Wenn sie nicht im Ganzen serviert werden, schneidet man sie traditionell schräg in kleine Stücke.

Zu den Buschbohnen zählen Sorten wie Brech- oder Prinzessbohnen und die feinen, extrem dünnen Keniabohnen. Sie werden meistens im Ganzen gegart, oft auch zu Bündeln geschnürt, am besten mit Butter, Olivenöl oder Speck.

Wachs- oder Butterbohnen wachsen an Stangen und in Büschen. Sie haben eine gelbe Schote und einen milden, buttrigen Geschmack. Sie sind ideal für Salate oder sauer eingelegt.

Spargel- oder Schlangenbohnen sind dünn, extrem lang und können sogar als Rohkost gegessen werden. Aus heimischem Anbau gibt es sie allerdings selten, die Pflanze gedeiht vor allem in Asien. Man findet sie in Asialäden.

Dicke Bohnen, auch Sau- und Ackerbohnen genannt, können auch frisch gegessen werden, allerdings nur die Kerne. Sie werden vor dem Kochen aus der Schote geschält und schmecken in Salaten, Suppen und als Gemüsebeilage.

Perfekt vorbereitet

Die Bohnen erst kurz vor der Zubereitung putzen, damit sie knackig frisch bleiben. Unter fließendem Wasser gründlich waschen, trocken schütteln. Die Spitzen der Bohnen abschneiden, da sie sonst beim Kochen holzig werden. Je nach Bohnensorte ist es manchmal notwendig, abschließend noch die Fäden zu entfernen. Mit einem Messer den Faden der Länge nach von oben nach unten abziehen.

Nie roh genießen!

Grüne Bohnen müssen immer gekocht werden, denn sie enthalten im Rohzustand den giftigen Eiweißstoff Phasin. Um ihn unschädlich zu machen, sind 8 Minuten kochen in Salzwasser das Minimum.

Eigene Ernte auf dem Balkon

In einem großen Topf oder Kübel gedeihen Busch- oder Stangenbohnen ganz unkompliziert. Ideal ist ein sonniger bis halbschattigen Standort. Ab Mitte Mai können sie in normaler Gartenerde ausgesät werden, ernten kann man etwa nach 10 Wochen. Buschbohnen werden 30–50 cm hoch, Stangenbohnen dagegen bis zu 150 cm. Sie brauchen deshalb eine Rankhilfe, sind aber auch zugleich ein hübscher grüner Sichtschutz.

Das richtige Kraut

Für die beste Würze und Bekömmlichkeit von Bohnen sorgt Bohnenkraut, auch Pfefferkraut genannt. Es riecht und schmeckt leicht pfefferartig.

Tipp:

Damit Bohnen schön grün bleiben die Bohnen nach dem Kochen abgießen und mit kaltem, mit Eiswürfeln gemischtem Wasser kurz abschrecken. Oder: dem Kochwasser 1 TL Backpulver oder Natron zugeben.

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