Kürbissorten für den Thermomix® im Überblick
Hokkaido, Butternut & Co. richtig schälen und verwenden
Welcher Kürbis eignet sich für Suppe, Ofengerichte oder Püree – und welche Sorten müssen eigentlich geschält werden? In unserer Kürbis-Warenkunde für den Thermomix® findet ihr die wichtigsten Sorten, praktische Tipps zur Zubereitung sowie alles über Lagerung und Einfrieren.
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Hokkaido, Butternut oder Muskatkürbis?
Kürbis ist unglaublich vielseitig – doch welche Sorte eignet sich für Suppe, Ofengerichte, Püree oder Kuchen? Muss die Schale entfernt werden und woran erkennt man einen reifen Kürbis? In unserer Kürbis-Warenkunde erfahrt ihr, wie sich die beliebtesten Speisekürbisse unterscheiden, wie ihr sie richtig lagert und am besten zubereitet.
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Wann hat Kürbis Saison?
Ab Ende August kommen die ersten heimischen Kürbisse auf den Markt. Ihre Hauptsaison reicht von September bis in den November. Viele Winterkürbisse lassen sich jedoch gut lagern und sind deshalb auch in den Wintermonaten erhältlich.
Kürbis schmeckt übrigens nicht nur im Herbst: Gut gelagerte Exemplare und eingefrorenes Kürbisfleisch bringen auch später noch Farbe und Abwechslung auf den Teller.
Woran erkennt man einen reifen Kürbis?
Ein reifer Winterkürbis klingt beim Klopfen meist leicht hohl. Seine Schale sollte fest und unbeschädigt sein und keine weichen oder feuchten Stellen aufweisen. Achtet außerdem auf einen trockenen, festen Stiel – fehlt er, ist der Kürbis häufig nicht so lange lagerfähig.
Verwendet in der Küche nur eindeutig als Speisekürbis angebotene Sorten. Zierkürbisse können giftige Bitterstoffe enthalten und dürfen nicht gegessen werden. Schmeckt ein Speisekürbis ungewöhnlich bitter, solltet ihr ihn ebenfalls entsorgen und nicht weiterverarbeiten.
Die beliebtesten Kürbissorten und ihre Verwendung
- Hokkaido Der Hokkaido ist der wohl beliebteste Speisekürbis. Sein festes, orangefarbenes Fruchtfleisch schmeckt leicht nussig und eignet sich hervorragend für Suppen, Currys, Risotto, Pasta, Aufläufe und Ofengerichte. Sein großer Vorteil: Die Schale wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden. Der Kürbis muss daher nur gründlich gewaschen, halbiert und entkernt werden.
- Butternut Der birnenförmige Butternut besitzt viel Fruchtfleisch und vergleichsweise wenige Kerne. Sein Geschmack ist mild, leicht süßlich, buttrig und nussig. Butternut eignet sich besonders gut für Suppen, Püree, Currys, Pasta, Ofengerichte und süße Kürbisrezepte. Seine Schale ist zwar grundsätzlich essbar, bleibt aber häufig etwas fester. Für Suppen, Püree und kürzere Garzeiten solltet ihr ihn deshalb besser schälen.
- Muskatkürbis Der Muskatkürbis kann sehr groß und schwer werden und wird deshalb häufig bereits in Stücken angeboten. Sein orangefarbenes Fruchtfleisch schmeckt kräftig, fruchtig und leicht würzig.Er eignet sich besonders gut für Suppen, Chutneys, Currys, Ofengerichte und zum Einlegen. Die feste Schale wird vor der Verarbeitung entfernt.
- Spaghettikürbis Der Spaghettikürbis verdankt seinen Namen seinem faserigen Fruchtfleisch. Nach dem Garen lässt es sich mit einer Gabel in lange, spaghettiähnliche Fasern teilen.Da sein Geschmack eher mild ist, verträgt er kräftige Begleiter wie Knoblauch, Chili, Käse, Speck oder eine würzige Sauce. Er wird meistens halbiert oder im Ganzen gegart; anschließend löst ihr das Fruchtfleisch direkt aus der Schale.
- Bischofsmütze Die Bischofsmütze, auch Turbankürbis genannt, fällt durch ihre außergewöhnliche Form und die markante Kappe auf. Ihr festes Fruchtfleisch schmeckt mild bis leicht nussig.Durch ihre Form lässt sich die Bischofsmütze nur schwer schälen. Sie eignet sich deshalb besonders gut zum Aushöhlen und Füllen, aber auch für Suppen und Ofengerichte.
- Halloweenkürbis Der große orangefarbene Halloweenkürbis eignet sich hervorragend zum Schnitzen. Als Speisekürbis angeboten, kann auch sein Fruchtfleisch verwendet werden. Es schmeckt meist milder und weniger aromatisch als Hokkaido oder Butternut, passt aber gut in Suppen, Püree, Eintöpfe oder Kuchen. Achtet darauf, ihn nicht mit einem ungenießbaren Zierkürbis zu verwechseln.
Welchen Kürbis muss man schälen?
Der Hokkaido kann grundsätzlich mitsamt der Schale verarbeitet werden. Sie wird beim Garen weich und lässt sich anschließend problemlos mitessen.
Butternut muss bei langer Garzeit nicht immer geschält werden, seine Schale bleibt jedoch häufig fester. Für Suppen, Püree und feine Saucen ist es deshalb angenehmer, sie zu entfernen.
Muskatkürbis und Bischofsmütze solltet ihr in der Regel schälen. Beim Spaghettikürbis wird das gegarte Fruchtfleisch direkt aus der Schale gelöst.
Kürbis sicher schneiden und vorbereiten
Wascht den Kürbis zunächst gründlich und legt ihn auf eine stabile, rutschfeste Unterlage. Entfernt den Stielansatz und halbiert den Kürbis mit einem großen, scharfen Messer. Die Kerne und das weiche, faserige Innere lassen sich anschließend mit einem Esslöffel herauslösen.
Sehr große oder harte Kürbisse könnt ihr zunächst in dicke Spalten schneiden. Das macht das Schälen und Zerkleinern leichter.
Die Kerne müsst ihr nicht wegwerfen: Löst sie vom faserigen Fruchtfleisch, wascht und trocknet sie gründlich. Anschließend könnt ihr sie im Backofen oder in einer Pfanne rösten und nach Geschmack würzen. Je nach Sorte besitzen die Kerne allerdings eine feste Schale, die vor dem Essen entfernt werden muss.
Kürbis richtig lagern
Ganze, unbeschädigte Winterkürbisse mit intaktem Stiel halten sich an einem trockenen, gut belüfteten und kühlen Ort je nach Sorte mehrere Wochen bis Monate. Ideal ist eine Lagertemperatur von etwa 10 bis 15 °C.
Kontrolliert gelagerte Kürbisse regelmäßig und verarbeitet Exemplare mit weichen Stellen möglichst schnell.
Angeschnittenen Kürbis solltet ihr entkernen, gut abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Verbraucht ihn innerhalb weniger Tage.
Kann man Kürbis einfrieren?
Ja, Kürbis lässt sich roh oder gegart einfrieren. Für die rohe Variante das Kürbisfleisch je nach Sorte schälen, entkernen, würfeln und portionsweise verpacken. Die gefrorenen Würfel könnt ihr später direkt für Suppen, Currys, Saucen oder Aufläufe verwenden.
Auch Kürbispüree lässt sich hervorragend einfrieren. Lasst es zunächst vollständig abkühlen und friert es anschließend in passenden Portionen ein. So habt ihr schnell eine Grundlage für Suppen, Saucen oder süße Kürbisrezepte zur Hand.
Ist Kürbis gesund?
Kürbis besteht zu einem großen Teil aus Wasser und liefert je nach Sorte unter anderem Ballaststoffe, Kalium und Beta-Carotin. Besonders orangefarbenes Kürbisfleisch enthält Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Die genauen Nährwerte unterscheiden sich jedoch je nach Sorte.
Auch Kürbiskerne und Kürbiskernöl sind beliebte Zutaten. Das kräftig nussige Kürbiskernöl eignet sich besonders zum Verfeinern von Suppen, Salaten, Aufstrichen und Ofengemüse. Am besten wird es erst kurz vor dem Servieren über das Gericht gegeben.
Woher stammt der Kürbis?
Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Nach Europa gelangten sie ab dem 16. Jahrhundert. Botanisch zählen Kürbisse zu den Kürbisgewächsen und ihre Früchte zu den sogenannten Panzerbeeren.
Was kann man aus Kürbis machen?
Kürbis lässt sich braten, rösten, dünsten, überbacken, pürieren, einlegen und backen. Sein mildes Aroma passt sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Zutaten.
Ob cremige Suppe, würzige Pasta, herzhaftes Curry, Auflauf, Brot oder Kuchen: In unserer großen Sammlung findet ihr die besten Kürbisrezepte aus dem Thermomix® für die ganze Kürbissaison.

















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